LTE Glossar

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3G
3G ist die dritte Mobilfunk-Generation. Die Vorteile von 3G liegen auf der Hand. Selbstverständlich lassen sich durch 3G-Verbindungen höhere Datenübertragungsraten erzielen, als mit den 2G-Verbindungen. Mit der HSDPA-Technologie (UMTS Turbo) sind Übertragungsraten bis zu 14,4 Mbit/s möglich. Die übliche UMTS-Verbindung ermöglicht Datenraten von bis zu 384 kbit/s. Beim Vorgänger 2G, dem GSM-Standard, sind mit EDGE-Standard nur Verbindungen in einer Höhe von bis zu 220kbit/s möglich.

3GPP
3GPP steht für "3rd Generation Partnership Project" und ist eine globale Zusammenfügung der verschiedenen Mobilfunk-Standards, wie GSM und UMTS. 3GPP wurde 1998 von sogenannten ,,Organizational Partners in Kraft gesetzt. Die eigentliche Idee von den 3GPP-Standards ist es, technische Spezifikationen und Mobilfunk-Aspekte so zu beschreiben, dass die verarbeiteten Endgeräte (z.B. Handys, Smartphones, PDAs u.v.m.) der Mobilfunk-Hersteller fehlerfrei in den bestehenden Mobilfunk-Netzen arbeiten.

4G
4G bezeichnet die vierte Generation des Mobilfunks, genau genommen wird diese Entwicklung als NGMN (Next Generation Mobile Networks) bezeichnet. Das NGMN ist eine Zusammenarbeit von Einrichtern und Unternehmen in der Mobilfunk-Branche, um die nächste Mobilfunk-Entwicklung in Kraft zu setzen. Der LTE-Standard soll eine Weiterentwicklung der 3G Mobilfunk-Netze darstellen, um eine sparsamere und schnellere Nutzung zu gewährleisten. Der LTE-Standard soll auf die UMTS-Infrastruktur aufbauen. Die Bandbreiten soll eine erweiterte Leistung mit UMTS und dem UMTS Turbo HSDPA ermöglichen. Dabei können die Mobilfunkgeräte, wie z.B. das Smartphone, Handy, Tablet PC und Netbook nun 24 Stunden mit dem World Wide Web verbunden sein, dies nennt man auch das ,,Always on-Prinzip.


A


AAC
AAC (Advanced Audio Coding) ist ein Datenformat für Audiodateien, das mittlerweile schon von fast allen neuen Mobilfunktelefonen angeboten wird. Durch das verlustbehaftete Kompressions-Verfahren (die digitale Datenverkleinerung), schafft man kleinere Datenmengen als etwa bei dem Vorreiter MP3.

Akku
Akku (kurz für Akkumulator) definiert das Speichermedium einer vorhandener Energie. Das Volumen wird in Milli Ampere Stunden (mAh) angezeigt. Bei Mobil-Telefonen finden meist Lithium-Polymer-, Lithium-Ionen und (bei älteren Modellen) Nickel-Metall-Hybrid-Akkumulatoren ihre Bedeutung. Überwiegend wird geraten, den Energiespeicher(Akku) bei neueren Handymodellen zweimal vollständig aufzubrauchen, damit er seine volle Leistung beibehält. Bei Nickel-Metall-Hydrid und Lithium-Ionen Akkumulatoren dagegen, sollte es vermieden werden sie zu oft aufzuladen.

A-GPS
A-GPS bedeutet "Assisted Global Positioning System" und wird benutzt, um Standorte zu ermitteln. Diese Technologie ermöglicht eine schnellere Ortung des Empfangsgerätes (sehr oft in wenigen Sekunden) als normales GPS, da neben Informationen, die durch Satelliten gesteuert sind, auch Informationen des GSM-Mobilfunknetzes (etwa: Entfernung zu Mobiltelefon-Masten in der Umgebung) zur Positionsbestimmung hinzugezogen wurden. Deshalb ist der Verbrauch der Energie weniger als bei dem üblichen GPS.

Android
Android ist ein Mobiltelefon-Betriebssystem, das von der Open Handset Alliance (insbesondere vom Mitglied Google) entworfen wurde. Das System baut auf der offenen Plattform von Linux auf und steht somit auch für andere Programmierer frei zur Verfügung. Das erste Android-Mobiltelefon hierzulande war das "T-Mobile G1" (auch: "HTC Dream").

Autofokus
Autofokus ist eine Funktion, mit der man an einer Kameralinse des Handys, ein bestimmtes Objekt im Sucher des gewünschten Bildes scharfstellen kann. Überwiegend wird ein "passiver" Autofokus benutzt, der dementsprechend gutes Lichtverhalten und einen sauberen Objektkontrast beinhaltet.


B


Bearer
Das Wort Bearer stammt aus der GSM-Technik. Mit Bearer wird die Leistung für Trägerdienste im Mobilfunk zum Ausdruck gebracht. Die Mobilfunk Unternehmen / Netzbetreiber besitzen mehrere Übertragungsoptionen die Bereit gestellt werden können. Die Ortung und Beschreibung wird durch die Nummer des Bearer Services sichergestellt. Im Bereich GSM gibt es mehrere Bearer Services zur Auswahl.

Betriebssystem
Als Betriebssystem bezeichnet man die Schnittstelle zwischen Technik und User, über die sich verschiedene Funktionen des Handys benutzen lassen. Mögliche Betriebssysteme bei Mobiltelefon sind Android, Palm OS, Windows Mobile oder Symbian.

Blackberry
"Blackberry" ist das Pseudonym einer Serie von Smart Phone-Handys des Herstellers RIM (Research in Motion) aus Kanada. Wegen ihrer speziellen E-Mail-Funktion sind Black-Berrys sehr gefragt. Aufgrund des immer vorhandenen Zugangs zu den Servern von RIM, auf denen Benachrichtigungen etwa vom heimischen Outlook-Account zwischengelagert werden, treffen die Benachrichtigungen über GPS direkt auf dem Mobiltelefon ein ("Push-Mail"). Der E-Mail-Ordner muss also nicht ständig auf den neuesten Stand gebracht werden.

Bluetooth
Bluetooth zählt mittlerweile zu den Industrie-Standards. Als Bluetooth wird die Funkübertragung zwischen zwei oder mehreren technischen Geräten bezeichnet. Die Datenübertragungen über Bluetooth werden durch geringe Entfernungen möglich gemacht. Die Idee von Bluetooth ist es, Kabelsalat und die somit lästigen Kabelverbindungen zu verhindern. Bluetooth arbeitet als Kommunikations-Schnittstelle für Daten-Endgeräte wie z.B. Netbook, Notebook, PDA, Handy, Smartphone, Tablet PC und Computer.

Branding
Branding bezeichnet ein Mobiltelefon, das vom Anbieter mit extra Merkmalen (etwa bestimmte Kurzwahltasten oder dem Logo) ausgestattet wird und dessen Betriebssystem auf den Provider, etwa für spezielle Netzwerkdienste angepasst wird.

BSC
Der Base Station Controller oder kurz BSC ist das Netzelement innerhalb vom GSM-Netzwerk. Beim GSM verwaltet der BSC die Empfangs- und Sende-Ressourcen und kontrolliert den Datenverkehr zwischen MSC und BTS. Nebenbei steuert der BSC die erforderlichen GSM-Transcoder. Der BSC und die BTS bilden zusammen das Base Station Subsystem, kurz BSS.

BTS
Die Base Tranceiver Station oder kurz BTS ist die Basisstation von GSM. Das Mobiltelefon nimmt über die BTS Verbindung mit dem Netz auf. Eine BTS kann konfigurationsabhängig von sechs bis zu mehr als hundert Verbindungen gleichzeitig übertragen. Wenn Human Resources kurz HR noch mit eingestellt wird, dann um ein vielfaches mehr. Wenn beim GSM in der BTS aber High Speed Circuit Switched Data kurz HSCSD verwendet wird, dann deutlich weniger als nur mit HR. Das GSM beinhaltet wie beim Telefon auch das Multiband BTS.


C


D


DECT
DECT (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) steht für eine kabellose Sendung von Informationen, z.B. wird der DECT-Standard bei schnurlosen Telefonen genutzt. Überwiegend ist der DECT-Standard für schnurlose Telefone innerhalb von Gebäuden konzipiert worden. Mit dem DECT sind Entfernungen von bis zu 50 Metern und mehr innerhalb von Räumen möglich, abhängig natürlich von der jeweiligen Wandstärke und eventuell anderen Störfaktoren. Auf freien Flächen ist es sogar möglich, Entfernungen von bis zu 300 Metern mit DECT-Verbindungen zu überwinden.

Digital-Zoom
Digital-Zoom dient bei Mobiltelefon-Kameras dafür, den jeweiligen Bildausschnitt eines Fotos zu verkleinern bzw. zu vergrößern. Der optische Zoom hingegen verringert dagegen die optische Qualität etwas, da beim Vergrößern eines Bildes die Auflösung dessen gleich bleibt.

Display
Ein Display bezeichnet den Bildschirm eines Mobilfunktelefons. Die am meisten verbreiteten Display-Arten bei Handys sind:

- OLED (Organic Light Emission Diode): Merkmale sind wenig Verbrauch von Strom und schnellere Reaktionszeiten.

- QVGA (Quarter Video Graphics Adapter): Bildschirmgrößen von 320 x 240 Pixel.

- TFT (Thin Film Transistor): Stromsparender Flüssigkristall-Monitor ohne Röntgenstrahlung - oder Magnetfeld und einem flimmerfreien Bild. Die Größe eines Bildschirms wird überwiegend anhand der Diagonale des Monitors in Zoll angegeben.

DMB
Die Abkürzung DMB steht für "Digital Multimedia Broadcasting" und ist ein Ausstrahlungs-Standard des mobilen Fernsehens. Das Programm beruht auf DAB (Digital Audio Broadcasting) und wurde von dem Heinrich-Hertz-Institut und der Robert Bosch GmbH aufgebaut. In Europa ist dieses System - im Gegenteil zu fernöstlichen Ländern - kaum verbreitet.

DVB-H
DVB-H (Digitale Video Broadcasting-Handheld) ist eine Technik für die mobile Bestätigung von Rundfunkprogrammen. Im Juli 2007 hat sich die EU Kommission für das Digitale Video Boadcasting, für eine geschlossene Grundausstattung bei "Mobile TV" ausgesprochen. In den ersten Monaten des Jahres 2008 folgte dann der kommerzielle Ausbau des Netzes durch das "Mobile 3.0-Konsortium in der Bundesrepublik. Dieser war letzten Endes jedoch nicht erfolgreich. Bis dato ist das Projekt stillgelegt, ein Konkurrenzsystem stellt DMB dar.

DVB-T
"DVB-T" steht für "Digital Video Broadcasting - Terrestrial" und bezeichnet den an die Erde gebundenen Empfang von bewegten Bildinhalten. Diese finden bei TV-Geräten den meisten Einsatz. Auch Mobiltelefone können diese Technik nutzen (etwa das HB620-T von LG), allerdings hat sich dieses System bisher noch nicht durchgesetzt.


E


EDGE
"EDGE" ist die Abkürzung für "Enhanced Data Rates for GSM Evolution" und ist auf der GPRS-Technik zur Datenübertragung (deshalb auch "E-GPRS" genannt) aufgebaut. Grundsätzlich gibt EDGE die Garantie auf einen rascheren, überwiegend störungsfreien Internetzugang für Mobiltelefone mit theoretisch 384 Kilobit pro Sekunde. Leistungsfähigere Verbindungen bringen nur UMTS und dessen Weiterentwicklung HSDPA zustande. In Deutschland hat einzig der Provider E-Plus sein EDGE-Netz noch nicht komplett ausgebaut.

E-Mail-Client
Email-Clients ermöglichen das Abrufen und Versenden von elektronischen Nachrichten. Handys mit Email-Client ermöglichen, dass man auch mobil auf sein Postfach zugreifen kann. Eine besondere Art ist der Push-Mail-Dienst.

EMS
"EMS" (Enhanced Message Service) ist eine Weiterentwicklung der SMS, in denen Multimedia-Funktionen wie Bilder oder Grafiken mit eingesetzt werden können. Sender- als auch Empfänger-Handy müssen dazu aber EMS-kompatibel sein. Eine andere Option sind die sogenannten MMS, die jedoch überwiegend sehr teuer in der Benutzung sind.


F


FDD
FDD (frequency division duplex) ist eine Frequenz-Zusammenlegung und wird bei Mobilfunk-Bereichen (z.B. UMTS oder GSM) eingesetzt. Bei FDD werden die zu sendenden Daten mit einem anderen Empfangsgerät für jede Richtung übermittelt. FDD ermöglicht, dass das Endgerät z.B. Smartphone oder Handy zur gleichen Zeit empfangen und auch verschicken kann.

Fourth Generation 4G
Nach dem Mobilfunksystem der Third Generation (3G), die stark von Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) geprägt wurde, ist das System der Fourth Generation (4G) realisiert und konzipiert worden. Ziele des neuen Systems waren Always best connected, Mobiles Breitband und Beyond Third Generation. Fourth Generation-Systeme stellen dem User Bandbreiten bis 1Gbit/s im Nahbereich und bis 100Mbit/s im Fernbereich und ebenso eine sehr viel bessere Leistungsfähigkeit zur Verfügung.


G


GERAN
GERAN steht für "GSM EDGE Radio Access Network" und ist ein Mobilfunk-Standard. GERAN bezeichnet eine Verbindung zu Mobilfunk-Netzen. Neben GERAN gibt es noch andere Standards als Zugangsmöglichkeit zu Mobilfunknetzen (UTRAN und E-UTRAN-Standard).

GPS
GPS (Global Positioning System) ist ein von Satelliten unterstütztes Ortungssystem. Einige der modernen Mobiltelefone besitzen dazu noch einen eingebauten GPS-Empfänger, mit dem sich weitere Dienstleistungen (Location based services) nutzen lassen.

GPRS
Der "General Packet Radio Service" abgekürzt GPRS ist die Erweiterung vom GSM Mobilfunk Standard der mit paketorientierten Datenübertragung arbeitet. GPRS wird auch als 2,5G also 2.5 Generation genannt. Bei der GPRS Technik wird eine Bündelung aller 8 GSM Zeitschlitze ermöglicht und eine theoretische Daten Übertragung von 172,2kbit/s gewährleistet. Tatsächlich müssen sich die Netz-Betreiber aber nur auf 53,6kbit/s beschränken.

GSM
GSM (Global System for Mobile Communications) bezeichnet den technischen Standard für volldigitale Mobilfunk-Netze. Damals stand GSM noch für "Groupe Spéciale Mobile". Überwiegend wird GSM für Telefonate genutzt, leitungs- und paketvermittelte Datenübertragungen sind damit jedoch auch machbar. Somit sind SMS natürlich auch im GSM-Netz empfang- und versendbar. GSM ist weltweit der geläufigste Standard im Mobilfunk Bereich. Die Idee bei der Entwicklung von GSM war und ist es ein mobiles Telefonsystem zu schaffen. Die Benutzer erhalten durch den GSM-Standard überregionale Mobilität.


H


Handover
Handover bezeichnet den Sprung von einer Mobilfunk-Funkzelle in eine nächste. Das heißt, dass wenn man unterwegs ist und zur gleichen Zeit ein Gespräch führt, die Möglichkeit besteht, dass man eine Funkzelle verlässt, in der man das Telefonat begonnen hat. Damit diese Verbindung nicht unterbrochen wird, wird der Teilnehmer an eine angrenzende Funkzelle übergeben. Handover bezeichnet also das Wechseln von Funkzellen ohne Unterbrechungen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Sprachverbindungen oder um die Übermittlung von Datenpaketen handelt.

Handy-TV
Handy-TV ist die Beschreibung für das Empfangen von TV-Programmen auf dem Mobiltelefon. Zu Stande gebracht wird das entweder über Funknetzwerke (Wireless Lan) oder den UMTS/HSDPA sowie über Broadcast-Netze (DVB-H, DVB-T, DMB).

HSDPA
Der "High Speed Downlink Packet Access" oder abgekürzt HSDPA ist die 3,5G also 3.5 Generation-Erweiterung vom UMTS 3G Mobilfunk-Standard. Der HSDPA oder 3.5G erhöhte den Downstream des Netzes. Der HSDPA bietet somit dem User eine viel schnellere Übertragung mit einen Downstream von min. 1,8MBit/s bis hinzu 7,2Mbit/s.

HSUPA
HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) ist das Gegenstück zu HSDPA und gehört auch der HSPA Gruppe an. Der HSUPA-Standard ist für diejenigen von Interesse, die oft große Dateien und Anhänge versenden. Beim HSUPA-Standard wird die Upload-Geschwindigkeit von 64 Kbit/s auf 2Mbit/s erhöht. HSUPA ist ein Übertragungsverfahren, dass auf dem UMTS-Standard aufbaut. Einige Mobilfunk-Anbieter bieten HSUPA-Service mit Upload-Geschwindigkeiten von bis zu 5,8 Mbit/s. Die HSPA-Technologie ist also als sogenannter Turbo der UMTS Mobilfunk-Technologie zu verstehen. Nicht nur die Geschwindigkeit wird bei der HSPA erhöht, HSPA optimiert auch den Zugriff von mehreren Benutzern auf das UMTS-Gerät.


I


IMAP
IMAP abgekürzt für "Internet Message Access Protocol" hilft bei dem Abrufen und der Verwaltung von Nachrichten, die sich auf einem Mailserver befinden. Für das Verschicken wird ein weiteres Protokoll (etwa SMTP) benötigt.

IMEI
Die IMEI-Nummer (International Mobile Equipment Identity) steht für eine 15-stellige Seriennummer, über die ein Mobiltelefon erkannt werden kann. Die Folge der Ziffern benötigt man beim Sperren eines Handys oder beim Entsperren von SIM-Locks. Bei einigen Handys ist die Nummer unter dem Energiespeicher (Akku) eingearbeitet und kann auch über die Kombination der Tasten (*#06#) abgerufen werden.

IMT 2000
Die International Mobile Telecommunications-2000 kurz IMT 2000 ist die Bezeichnung für die beschlossene "Third Generation" der Mobilfunknetze von der International Telecommunication Union (ITU).

Infrarot
Einige Mobiltelefone ermöglichen den Versand von Daten (etwa zum Computer) via Infrarot. Beim Standard fließen etwa 115 Kilobit pro Sekunde, bei dem Nachfolger Fast-IrDa bis zu 4 MB. Viele Mobiltelefon-Anbieter verzichten wegen Bluetooth auf diese Schnittstelle.


J


Java
Java ist eine Programmiersprache, die von der Firma Sun Microsystems entwickelt wurde. Diese Programmiersprache kann unabhängig von jeglicher Plattform benutzt werden. Gern gesehen ist Java bei Mobiltelefon-Anwendungen wie Games.


K




L


Latenz-Zeit
Latenz-Zeit bedeutet den Reaktions- oder Verzögerungs-Zeitraum. Mit der Latenz-Zeit wird ein Zeitraum zwischen einer getätigten Aktion und der resultierenden Reaktion definiert. Bei vielen technischen Produkten ist die Angabe der Latenz-Zeit ein wichtiges Kauf-Kriterium, wie z.B. bei den Flachbildschirmen.

LTE
"LTE" (Long Term Evolution) ist der neueste Mobilfunkstandard, welcher mit mobilen Endgeräten wie Mobiltelefonen oder Internet-Sticks für Daten- und Sprachübertragungen genutzt werden können. Vergleichbare Begriffe findet man auch unter "3.9G", "4G", "Super3G", "E-UTRAN" oder "HSOPA". Im Gegenteil zur heute weit verbreiteten Mobilfunktechnik UMTS (auch 3G) sind mit LTE durchaus leistungsfähigere Übertragungsraten möglich. Bis zum heutigen Tage erreichen LTE-Anbindungen etwa einen Durchschnitt von 100 Mbit/s und in Einzelfällen noch bedeutend mehr (bei UMTS liegen diese bei maximal 14,4 Mbit/s, bei DSL bei maximal 50 Mbit/s). Informationen können also durch LTE mit wesentlich größeren Zeitersparnissen durchgeführt werden als mit bisherigen Übertragungs-Standards zwischen den Endgeräten. Das Downloaden einer ganzen Compact-Disc würde nicht länger als fünf Sekunden benötigen. Nicht nur deswegen soll es möglich sein, dass LTE, besonders in Regionen mit weniger leistungsfähiger DSL-Versorgung, in Zukunft als kabelloser Web-Zugang dient und bei Mobiltelefonen und Notebooks für das mobile Internet zum Einsatz kommen kann. Der Ausbau für DSL-fremde Regionen wird von der Deutschen Regierung unter dem Motto "Digitale Dividende" angepriesen.


M


Mailbox
Die Mailbox ist ein elektronischer Anrufbeantworter auf dem Mobiltelefon. Für die Benutzung der Mailbox werden oft Gebühren verlangt und diese werden wie Gesprächsminuten verrechnet.

MMC
MMC bedeutet "MultiMediaCard", eine Wechselspeicherkarte mit einer Kapazität von bis zu einem GB.

MNP
MNP (Mobile Number Portability) bedeutet, dass die Erlaubnis zur Weitername der eigenen Telefonnummer bei einem Provider- oder Tarifwechsel besteht.

MSC
MSC steht für Mobile Switching Center. Dies ist die Vermittlungsstelle, um Gespräche zwischen Mobiltelefonen ins Festnetz zu übertragen.


N


Netlock
Ein Mobiltelefon mit Netlock arbeitet streng genommen nur unter der Verbindung des jeweiligen Anbieters. Dabei ist es egal, welche SIM-Karte eingesetzt wurde. Das Gegenstück für die Limitierung der Sim-Karte heißt "SIM-Lock".

NFC
NFC ist das Pseudonym für "Near Field Communication" und bezeichnet eine kabellose Kommunikations-Technologie, die ähnlich wie bei WLAN oder Bluetooth, Informationen zwischen zwei Chips übertragen. Bedeutung findet NFC wegen seiner äußerst geringen Reichweite von ungefähr nur 20 Zentimetern, zum Beispiel bei elektronischen Tickets.


O


OLED-Display
OLED bedeutet "Organic Light Emitting Diode" und sieht seinen Einsatz bei Bildschirmen von Mobiltelefon. Zu beachten sind eine geringere Lebensdauer als übliche (anorganische) LED-Displays sowie eine billigere Produktion, starke Leuchtkraft und eine höhere Kontraststärke. Dazu kommt noch der niedrigere Energieverbrauch im Gegensatz zu etwa LCD-Bildschirmen.


P


Palm OS
Unter "Palm OS" versteht man das Betriebssystem des Anbieters Palm, das bei Mobiltelefonen und Smartphones seinen Einsatz findet.

PIN
PIN ist die Abkürzung für "Persönliche Identifikationsnummer" (Geheimzahl) und wird als Schlüssel zum Benutzen eines Mobiltelefons benötigt. Die Ziffernfolge ist immer auf die jeweilige SIM-Karte zugeschnitten und nicht auf das Gerät selbst.

PUK
Die PUK-Zahlenkombination (auch Pin 2 oder auch Masterpuk genannt) dient dazu eine Sperre, die eine dreimalige Falscheingabe zur Folge hat, wieder aufzuheben. Den PUK legt der Anbieter beim Erwerb einer SIM-Karte fest.

POP
POP ist die Abkürzung für "Post Office Protocol" und hilft dem Handy-Email-Client beim Abholen von E-Mails des entsprechenden Servers, bei Bedarf oder in einem vorgelegten Intervall.

Postpaid
Postpaid umschreibt eine gewisse Vertragsart mit einem Mobilfunk-Anbieter, bei dem z.B. die Grund- und Gesprächskosten am Ende des Monats gezahlt werden müssen. Überwiegend liegt die Laufzeit eines solchen Vertrags bei zwei Jahren. Viele Provider bieten bei einem Postpaid-Vertrag Mobiltelefone zu einem deutlich günstigeren Preis an.

Prepaid
Die Prepaid-Karte (Guthaben- oder auch Wertkarte) erwirbt der Nutzer durch eine bestimmte Geldsumme, die er dann mit seinem Mobiltelefon aufbrauchen kann. Die Gutschrift erfolgt nach Zusendung des auf der Prepaid-Karte angegebenen Zahlen-Codes an den jeweiligen Anbieter. Der Vorteil ist, dass die Grundgebühr entfällt, dafür aber meist teurere Minutenpreise abgerechnet werden.

Provider
Telekommunikations-Anbieter, auch Provider genannt, ermöglichen gegen eine jeweilige Gebühr den Zutritt zu bestimmten Kommunikationsnetzen. Diese wären in Deutschland z.B. O2 oder T-Mobile.

Push-Mail
Die Push Mail-Technik umschreibt das Empfangen von E-Mails über Handy, sobald diese z.B. auf dem Outlook-Fach angekommen sind. Die Informationen werden dabei nicht komprimiert, wie etwa bei der speziellen Variante des Herstellers RIM (bekannt für die Blackberry-Smartphones). Eine Verbindung zum Internet ist für Push-Mail Voraussetzung.


Q


Quadband
Quadband-Mobiltelefone besitzen die Fähigkeit, zusätzlich zu den drei Frequenzbändern des GSM-Netzes ins 850Megahertz-Band zu senden. Dieses Band ist sehr stark in den USA und Kanada vorhanden.

QVGA
QVGA (Quarter Video Graphics Array) wird zu einer Display-Art gesagt, die 320 x 480 Pixel auflösen kann und somit einem Viertel der VGA-Auflösung (Video Graphics Array) entspricht.

QWERTZ-Tastatur
Eine QWERTZ-Tastatur ist eine übliche Tastatur wie man sie bereits vom PC kennt. QWERTZ steht für die ersten sechs Buchstaben in der obersten Reihe der Tastatur.


R


RAM
RAM ist die Abkürzung für Random Access Memory und stellt einen sogenannten flüchtigen Speicher dar, der im Gegenteil zu ROM die Informationen nach Beendigung der Stromzufuhr wieder verliert. Er wird überwiegend für die Verwaltung von Software-Prozessen gebraucht. Wird bei Personal Computern auch oft als Arbeitsspeicher bezeichnet.

Roaming
Roaming bezeichnet das Nutzen eines fremden Telekommunikations-Netzes (vorallem im Ausland) mit einem Mobiltelefon. Die jeweiligen Anbieter berechnen dazu Gebühren, die in manchen Fällen zu extremen Unsummen seitens des Verbrauchers geführt haben. Das Europäische Parlament und die EU-Mitgliedsstaaten wollen diese Gebühren bis zum 1. Juli 2009 senken: Für SMS ist eine maximale Berechnung von 11 Cent, für ein Mobiltelefon-Gespräch 40 Cent und für Megabyte Daten 1¬ vorgesehen.

ROM
ROM (Read-Only Memory) ist ein Nur-Lese-Datenspeicher eines Mobiltelefons oder eines Personal Computers, auf dem es nicht möglich ist Daten abzulegen. Stattdessen speichert er system-interne Informationen. Das Pendant zu ROM ist der RAM-Speicher.

RSS-Feed
Ein RSS-Feed ist ein kostenloser Service zur automatischen Versendung von Updates und News einer Internetseite. Wird auf einer Internet Seite etwa eine neue Nachricht eingestellt, erfahren Abonnenten dies automatisch durch einen RSS-Feed. Um RSS-Feeds nutzen zu können, muss ein dazugehöriger Reader  kleinste Programme, die etwa im Internet-Browser laufen  benutzt werden. Zu sehen bekommt man bei einer RSS-Datei oft die Überschrift und einen kurzen Vorspann des Artikels.


S


SAR-Wert
Die detaillierte Absorptionsrate (SAR) beschreibt die Aufnahme von elektromagnetischer Strahlung (Handys, Personal Computer etc.) von organischem Gewebe. Werte bis 0,6 W/Kg gelten als gering. Die Europäische Union sieht maximal 2,0 W/Kg vor. Inwiefern die Stärke der Strahlung einen Einfluss auf die Gesundheit nehmen kann ist bis heute von Wissenschaftlern noch sehr umstritten.

SMS
SMS ist die Abkürzung für Short Message Service und meint eine Textnachricht mit bis zu 160 Zeichen, die über Mobiltelefone versendet werden können. Die Technik zählt zu den meistbenutzten Funktionen eines Mobiltelefons. Eine Weiterentwicklung der SMS stellt die MMS dar.

SMTP
Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) dient dem Versenden von E-Mails an einen Mail-Server und ist das bis heute gängigste Gegenstück zu POP3.

Softkeys
Als Softkeys werden Tasten bezeichnet, die ihre Funktion je nach geforderter Situation verändern können.

Surfstick
Surfsticks - oder auch Internet Sticks genannt - erlauben den mobilen Zugang ins Web über einen Computer. Die Verbindung geschieht über einen USB-Anschluss. Wenn keine festen Summen vertraglich ausgemacht wurden, werden Kosten, die durch das Surfen anfallen (je nach Tarif) über eine im Stick eingelegte SIM-Karte an den Anbieter übertragen. Überwiegend senden diese Internet Sticks über die UMTS-Kanäle, die eine ungefähr gleich schnelle Datenübertragung wie PC-DSL. Bei einigen Anbietern ist auch der Empfang des noch schnelleren HSDPA-Signals möglich.


T


TFT-Display
TFT (Thin Film Transistor) ist eine spezielle Display-Art mit extrem guter Farbwiedergabe und schneller Reaktionszeit. Nachteil eines TFT-Displays ist der hohe Energieverbrauch.

Third Generation 3G
Third Generation oder auch 3G genannt ist die dritte Generation von Mobilfunkgeräten, die entwickelt wurde, um Daten noch schneller übertragen zu können. Die "Third Generation" erlaubt dem User somit eine wesentlich benutzerfreundliche Vernetzung von zusätzlichen Funktionen wie z. B Email- und Fax-Versand sowie Empfang und schnelleren Internetzugang.

Touchscreen
Ein Touchscreen ist ein Bildschirm, der die Berührung des Users in ein elektrisches Signal umwandeln kann. Die Bedienung eines Rechners muss also nicht mehr über eine Tastatur erfolgen. Man unterscheidet zwischen den Arten resistiver und kapazitativer Touchscreen. Kapazitative Touchscreens können auch mehrere Berührungen gleichzeitig wahrnehmen.

Triband
Triband-Mobiltelefone können eine Funkverbindung mit drei Netzstandards aufbauen. So unterstützen diese die 900-Megahertz- (T-Mobile oder Vodafone), 1800-Megahertz- (E-Plus und O2) und 1900-Megahertz-Frequenzen (zum Beispiel in Amerika).


U


UMTS
"Universal Mobile Telecommunications System" oder kurz UMTS ist der Mobilfunkstandart der 3. Generation (3G). UMTS hat eine viel höhere Datenübertragungsrate als der GSM-Standard. Mit 384kBit/s boten die ersten UMTS Netze immerhin schon eine Datenübertragung von DSL Light Geschwindigkeit. Für den Upstream waren es leider nur 64kBit/s, die zur Verfügung standen.


V


VoIP
"Voice over IP" ermöglicht das Anrufen über das Internet und kann somit außerhalb der Telekommunikationsnetze verbunden werden. Zu den weitläufigsten VoIP-Anwendungen gehört neben MSN sicherlich auch Skype. Auch mit einem Mobiltelefon kann so in der Theorie ohne das Anbieter-Netz telefoniert werden. Diesbezüglich deuten aber nahezu alle Anbieter im Kleingedruckten darauf hin, dass dies ausdrücklich verboten sei.


W


WAP
WAP steht für "Wireless Application Protocol" und ist eine Zusammenfügung aus verschiedenen Technologien und Protokollen, die einen Zugriff aufs Internet auch mit geringster Übertragungsrate und kleinerem Display ermöglichen. Da WAP mittlerweile veraltet ist und es schnellere Verbindungsmöglichkeiten zum Internet gibt (wie UMTS oder HSDPA), findet das Wireless Application Protocol kaum noch Verwendung.

WiFi
WiFi beschreibt ein Datennetz, das schnurlos und lokal funktioniert. Der geläufigste Begriff dafür ist WLAN.

WiMAX
WiMAX steht für "Worldwide Interoperability for Microwave Access" und ist für die regionalen Funknetze der neue IEEE 802.16 (Institute of Electrical and Electronics Engineers) Standard. WiMAX hat eine Reichweite von bis zu 50Km, die Datentransferrate liegt bei einer Frequenz von 28MHz, Bandbreite bis zu 109Mbit/s. Somit wird die WLAN-Technik, die im Außenbereich auf 3 bis max. 6 km Reichweite erreicht von von WiMAX abgelöst. Bei WiMAX ist ebenso eine Sprachübertragung auf der Basis eines Internetprotokolls wie z. B. Voice over IP (VoIP) möglich wie bei WLAN. Deswegen ist der spezielle Quality of Service Modus (QoS) vorgesehen. Durch die hohe Leistungsfähigkeit wird WiMAX als Alternative zu UMTS-/ OFDM- (Orthogonal Frequency Division Multiplex) Verbindungen und auch als Alternative zu DSL-Leitungen verwendet. Weil der Chipsatzhersteller Intel diese Chips für Telefone und Notebooks herstellt, wird diese Technik auch von Intel gefördert. 2005 schlossen sich im WiMAX-Forum bereits 300 Technologieunternehmen zusammen, um weitere Standards zu entwickeln. Zu den 300 Technologieunternehmen gehören auch große Netzbetreiber wie AT & T, British Telecom und der führende Netzwerkausrüster Siemens.

Windows Mobile
Windows Mobile ist ein Microsoft-Betriebssystem, bevorzugt für Smartphones. Benutzt wird es wegen der Verbindung zu der MS Office-Software (etwa Word oder Outlook).

WLAN
"Wireless Local Area Network" oder auch WLAN ist eine schnurlose Netzwerk-Verbindung vom Computer zum Internet, besonders geeignet für Nutzer von Laptops, die Ethernet oder Funkkarten implementiert haben. WLAN hat den Nachteil, dass es Angreifern erleichtert, sich durch Tools wie Webcrack oder Airsnort in das Netzwerk einzuhacken.

WLAN 802.11
Das WLAN 802.11 ist der Standard für schnurlose Verbindungen, die über ein kabelloses Netzwerk laufen. Die Übertragungsgeschwindigkeit richtet sich nach der Benennung WLAN 802.11b oder WLAN 802.11g. Der Buchstabe b ist der ältere Standard und hat eine Übertragungsgeschwindigkeit von max. 11MBit/s. Bei WLAN 802.11g, dem neueren Standard liegt die Geschwindigkeit bei 54MBits/s. Jedoch sind diese Angaben nur die Brutto-Raten, denn in der Praxis und bei idealen Voraussetzungen erreicht das WLAN 802.11g rund 24MBit/s. Somit entspricht es einem herkömmlichen DSL-Anschluss mit einer Download Rate zwischen zwei und sechs MBit/s, die eigentlich ausreichen sollte. Dies gilt jedoch nur bei optimalen Voraussetzungen. Wenn zum Beispiel Decken aus Stahlbeton, andere Wände oder Störfrequenzen zwischen Modem und WLAN 802.11b oder WLAN 802.11g liegen, sinkt die Datenrate drastisch.

WML
WML (Wireless Markup Language) ist eine spezielle Skriptsprache, die HTML ähnlich ist und der Präsentation von Webseiten über einen WAP-Zugang dient.


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